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RFL Aga 2016

... Motorroller aus der DDR ...

Zweites Rollerfeldlager 26.05. - 29.05.2016, Campingplatz "Aga” (Gera/Th.)

Was am Donnerstag mit 9 Rollern begann, wuchs übers Wochenende kräftig heran. Mit 9 Rollern machten sich Donnerstag 12 Leute auf zur Werkstatt des Altenburger Senf´s. Schöne scharfe Sachen, aber auch Senf mit dem Geschmack exotischer Früchte oder kreiert mit Schwarzbier wurde uns präsentiert. 
Im Feldlager wurde zur selben Zeit die Feldlagerverpflegung vorbereitet und der Abend gestaltete sich im Lager mit leckeren Speisen und abenteuerlicher Gemütlichkeit im Lager
Freitag war die Mannschaft schon etwas angewachsen. 24 Leute wollten sich Heino´s Raritätenkabinett ansehen. Die Fahrt ging insgesamt über 100 km über Bad Köstritz, Bad Klosterlausnitz,  Camburg nach Sieglitz und auf anderer Strecke durch das Eisenberger Mühlental wieder zurück. Heinos Museum zu beschreiben ist recht einfach. Heino sammelt alles und das seit über 40 Jahren...punkt. Wer es genauer wissen will, muss es sich ansehen. Im Lager wurde dann gemutzt und gesuppt und gebacken. Alles vom feinsten. Es war auch das erste Feldlager, wo Eisbecher gereicht wurden. Gibts meines Wissens nach in Kundus nicht :-) Zwischenzeitlich waren weitere Feldlager-Teilnehmer eingetroffen und die Truppe wuchs und wuchs ...
Samstag dann, der Ausflug begann mit 47 Leuten zunächst zur Burg Posterstein. Hier einen kurzen Foto-Stopp und weiter über Crimmitschau zur Dänkritzer Schmiede. Ein Lokal mit Tradition und es fällt nicht schwer, diese Mannschaftsgröße so nebenher zu bedienen und versorgen. Nach dem Schmaus dann weiter in Kolonne zu einer Wiege des sächsischen Automobilbaus, das August-Horch-Museum in Zwickau. Zweiräder kommen hier weniger zur Schau aber Vierrädriges vom feinsten. Die Kolonne zog dann über Crimmitschau, Gößnitz und viele viele Seltsamkeitsdörfer zurück ins Lager. Vorbereitet war hier das Kistenschwein. Diese kulinarische Spezialität musste sich etwa 5 Stunden in einer geschlossenen Metallkiste Oberhitze des Holzfeuers unterziehen. Das Ergebnis sieht nicht nur gut aus. Außer Knochen blieb nix übrig. Auch die Kartoffelsuppe wurde bis auf dem Kesselgrund leer gefuttert und der Lagerfeuerabend konnte beginnen.
Sonntag dann nach dem Feldlagerfrühstück dann die Auswertung des Lagers und die Mannschaft war sich einig. Alle warten auf das 3. Roller-Feld-Lager ...
Gegen halbdrei nachmittags war dann alles geräumt und alles vorbei. Die Karawane hatte das Lager geräumt und verlassen.
Fazit: Alles verlief nach stabsmäßiger Planung. Die Truppe war in der Lage sich über diesen Zeitraum selber zu versorgen und sich selber zu bespaßen. Der Zusammenhalt der Truppe war ständig gegeben.
Das Versorgungs- und Organisationsteam hat ganze Arbeit geleistet.