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25.09.2016

... Motorroller aus der DDR ...

So. 25.09.2016, Konsum-Rallye Gera

 

Wer Sonntag früh freiwillig um 6 aufsteht um dann so kurz nach sieben startklar sein will, muss schon was besonderes vor haben.
So war es dann heute auch. Die IGHMG (aus Gera) hatte zur Konsum-Rallye aufgerufen. Die Ausschreibung dazu gab es bereits zu Beginn des Jahres und eine Reihe von uns hatte sich angemeldet. Auf dem Plan stand eine Rundfahrt von 135 km mit mehreren Stationen im Thüringer Land. Um 08:30 Uhr begann in Gera die Veranstaltung und wir wollten pünktlich sein.
Treffpunkt in Gößnitz 07:30 Uhr und dann wie immer über die Dörfer ab nach Gera. Unterwegs kommen noch einige Rollerfreunde dazu und mit einer Mannschaft von 20 Leuten standen wir letztendlich am Start.
Als Fahrzeuge waren ein Pitty, 6 Berliner, 1 Troll, eine Jawa, ein Trabant und ein Wartburg am Start. Die Tour ging zu verschiedenen Stationen und es wurde an jeder Station die Kontrollkarte gestempelt. Die Stationen waren in Gera am Start, in Kraftsdorf, in Bobeck, in Tröbnitz, in Hummelshain, in Dreba, in Großbocka und am Ziel in Gera. Die Fahrer hatten je ein Roadbook erhalten und die Sozia sollten damit möglichst umgehen können. Unsere Truppe bleib zusammen und alles klappte soweit ganz gut. Das Mittag gab es dann in der ehemaligen Konsum-Gaststätte in Dreba der "Gasthof zur Linde". Hier gab es dann die ersten Probleme. Das Personal war auf diese Anzahl von Leuten nicht vorbereitet und es lief nicht so richtig mit der Versorgung. Da wir schon einen ordentlichen Zeitverzug hatten, entschlossen wir uns, von hier aus dann direkt die Heimreise anzutreten. Abgekürzt wurde dadurch allerdings nur die Zeit und nicht unbedingt der Weg. Wir fuhren als Mannschaft dann über viele viele Dörfer und dann schließlich wieder Richtung Wünschendorf, Ronneburg, Schmölln nach Hause. Am Ende der Tour komme ich auf 227 km und der Ausflug dauerte 9,5 Stunden. Ganz schön heftig. Die Roller, die anderen beteiligten Fahrzeuge und auch die Mannschaft, alle haben ohne Probleme durchgehalten. Das Wetter war uns hold.
Bis auf die Preisgestaltung für die Plakette und der Startgebühr und ein paar Schwächen in der Versorgung war alles gut. Man muss nur bedenken, dass für uns zur eigentlichen Konsum-Rallye noch etwa 100 km für die An und Abreise hinzu kamen.