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13.09.2016

... Motorroller aus der DDR ...

Di. 13.09.2016 Testfahrt, Mulde, Zschopau usw

 

Die Ausfahrt in den goldenen Herbst erfordert doch etwas an Planung. Wir entschlossen uns, die anvisierte Strecke schon mal unter die Reifen zu nehmen. 09:00 Uhr geht's los. Wiesel, Berlin, Troll und eine ES 150 machten sich über Waldenburg in Richtung Rochlitz auf dem Weg. Von hier aus soll es dann interessant werden. Es geht entlang der Zwickauer Mulde bis nach Colditz. Von Colditz dann etwas nördlich zum Zusammenfluss der Zwickauer und der Freiberger Mulde, der sogenannten Muldenvereinigung. Ein wirklich schönes Fleckchen Erde (mit Wasser)hier. Weiter ging es dann über die Freiberger Mulde zum Wasserschloss Podelwitz. Hier hatte zwar am Dienstag alles geschlossen, doch wenn die Ausfahrt am Sonntag stattfinden wird, wird das anders sein. Wir haben noch einiges vor uns, also geht´s weiter nach Leisnig. Die Zufahrt zur Burg Mildenstein haben wir auch beim 2. Angriff gefunden und gleich in der Nähe gab es auch eine Gastsätte fürs Mittagsmahl. Alles prima. An der Freiberger Mulde geht´s dann weiter. Ein kurzer Zwischenstopp an der Muldenklause in Westewitz. Ein sehr schönes Ausflugslokal mit direkter Anbindung zur Mulde. Die Fahrt ging dann zum Zufluss er Zschopau und über verschiedene Dörfer mit historischen Viadukten. Der Steinaer Viadukt und der Viadukt Diedenmühle sind schon imposant.
Die gesamte Ausfahrt verlangte bei einer Temperatur um die 30 Grad alles von Fahrer und Maschinen. Es machten sich einige Stopps erforderlich, aber mit wechseln der Zündkerzen waren die Probleme soweit behoben.
Ohne Halt ging es dann durch Waldheim, auch an den berühmten Knast vorbei, und von dort aus dann noch nach Kriebstein. Hier gab es einen Halt für einen Eisbecher, muss einfach sein. An dieser Stelle merkten wir aber auch, dass die Strecke für eine größere Truppe zu groß sein wird.
Wir machten uns auf nach Wechselbug. eigentlich war Göhren mit dem Viadukt noch auf dem Plan. Muss aber auch ohne gehen. In Wechselburg noch einen kurzen Halt und dann über die B 157 zurück Richtung Wolkenburg, Waldenburg und nach Hause. Der Troll hat am Ende 209 km mehr auf der Uhr und wir waren 9 Stunden unterwegs. War schon ganz schön hart, aber auch sehr schön.
Fazit, die Strecke müssen wir kürzen.